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Villa Musica Piano Concert ¤Ñ ¿ÀÁ÷ µ¿¼º¾ÖÀÚ ÀÛ°î°¡µéÀÇ À½¾Ç ¿¬ÁÖ
¹ÚÈñÃá ¸ñ»ç  (Homepage) 2025-10-28 04:38:48, Á¶È¸ : 448, Ãßõ : 137
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Klavierherbst 2025
Drei Preisträger der Telekom International Beethoven Competition Bonn beim Klavierherbst Schloss Engers – mit gro©¬zügiger Unterstützung der Deutschen Telekom.

Klavierherbst Schloss Engers 2025

Feiertagswochenende der gro©¬en Pianisten am Rhein: Vom 31. Oktober bis 2. November gastieren drei Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn im Dianasaal. Wie im Vorjahr wird der Klavierherbst von der Deutschen Telekom gro©¬zügig unterstützt. „Ich freue mich auf diese Kooperation mit der Telekom und dem bedeutendsten Beethoven-Klavierwettbewerb Deutschlands,¡° sagt Prof. Ervis Gega, die Künstlerische Leitern der Villa Musica aus Bonn. „Ich freue mich ganz besonders auf unsere drei Pianisten dieses Jahres: David Kadouch aus Frankreich, ein Weltstar der Klavierszene, Cunmo Yin aus China, Klavierprofessor in Hannover, und Henri Sigfridsson aus Finnland, der seit 20 Jahren unter den Spitzenpianisten fest etabliert ist. Sie spielen traumhaft schöne, hoch virtuose Programme an unserem gro©¬en Steinway-Flügel im Dianasaal. Das wird ein unvergessliches Wochenende.¡°

31.10. Schwanensee und queere Klavierkunst: David Kadouch

Wer die Hommage an Edith Piaf von Poulenc noch nie gehört hat, sollte am Halloween-Abend unbedingt in den Dianasaal kommen. Ein schöneres Klavierstück ist anno 1959 nirgends auf der Welt geschrieben worden, und weil Poulenc ebenso schwul war wie seine Kollegen Tschaikowsky, Szymanowski und Reynaldo Hahn, steht der Klavierabend des in Frankreich gefeierten David Kadouch ganz im Zeichen von LGBTQ. Denn auch die beiden Komponistinnen des Abends waren sozusagen bekennend lesbisch: die Engländerin Ethel Smyth und die Polin Wanda Landowska. Die Werke dieser Randfiguren der gängigen Klavierliteratur offenbaren so viel Klangzauber, Liebespoesie und tänzerische Grazie, dass man diesen Abend sicher nie vergessen wird. Schon allein, um Kadouch mit der Schwanensee-Paraphrase von Earl Wild zu hören, lohnt sich der Weg nach Engers. 2005 war David Kadouch Preisträger bei der International Telekom Beethoven Competition Bonn und hat seitdem durch sein Charisma, sein poetisches Spiel und seine originellen Programme Weltkarriere gemacht.

Ethel Smyth: Klavierstück in E-Dur, Nocturne, Aus der Jugendzeit
Reynaldo Hahn: Décrets indolents du hasard (aus Le ruban dénoué)
Adieux au soir tombant (aus Versailles)
Anton van Dyck (aus Portraits des peintres nach Marcel Proust)
Ninette (aus Premières Valses)
Wanda Landowska: Herbstnacht, Walzer e-Moll, Feu follet
Pjotr I. Tschaikowsky: Schwanensee (Arr. Earl Wild)
Paraphrase über den Blumenwalzer (Percy Grainger)
Francis Poulenc: Hommage à Edith Piaf, Mélancolie
Karol Szymanowski: Variationen über ein polnisches Volksthema

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David Kadouch
geb. 1985 | Frankreich

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3. Platz 2005


David Kadouch ist ein französischer Pianist und Kammermusiker. Seine internationale Karriere begann früh, als er im Alter von 13 Jahren gemeinsam mit Itzhak Perlman in New York konzertierte. Als Finalist mehrerer Wettbewerbe wurde er 2011 bei den International Classical Music Awards (ICMA) als "Young Artist of the Year" ausgezeichnet. Kadouch tritt regelm䩬ig auf und nimmt auf – mit einem besonderen Fokus auf Kammermusik und zeitgenössische Musik.

Leben und Karriere
Geboren in Nizza, begann Kadouch seine Klavierausbildung am Konservatorium von Nizza und setzte sein Studium im Alter von 14 Jahren bei Jacques Rouvier am Conservatoire de Paris fort. Anschlie©¬end wechselte er an die Reina Sofía School of Music in Madrid, wo er Klavier bei Dmitri Bashkirov sowie Kammermusik bei Márta Gulyás und Ralf Gothóni studierte. Darüber hinaus besuchte er Meisterklassen bei Daniel Barenboim, Murray Perahia, Maria João Pires, Maurizio Pollini, Stephen Kovacevich und Eliso Virsaladze.

Mit 13 Jahren gewann Kadouch den Young Talents Competition in Mailand und wurde daraufhin von Itzhak Perlman eingeladen, ein gemeinsames Konzert in New York zu geben. 2005 erreichte er den dritten Platz bei der Telekom Beethoven Competition sowie 2007 beim Kissinger Klavierolymp. Beim Leeds International Piano Competition 2009 belegte er den vierten Platz. 2010 wurde er bei den Victoires de la musique classique als "Young Artist of the Year" geehrt und spielte im selben Jahr ein Solo-Rezital in der Metropolitan Hall in New York City. 2011 wurde er erneut als "Young Artist of the Year" bei den International Classical Music Awards (ICMA) ausgezeichnet.

Sein Repertoire umfasst nicht nur die klassischen und romantischen Klavierwerke von Bach über Beethoven und Mendelssohn bis Saint-Saëns, sondern auch seltener gespielte Werke wie Arvo Pärts Lamentate, Guillaume Connessons Klavierkonzert The Shining One sowie Sergei Taneyevs Präludium und Fuge op. 29.

Kadouch trat bei internationalen Musikfestivals wie dem Klavier-Festival Ruhr, dem Jerusalem Festival, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem Verbier Festival, dem Festival de Colmar, dem Festival de La Roque-d'Anthéron und bei La Folle Journée in Nantes auf. Er arbeitete mit Dirigenten wie Gábor Takács-Nagy, Jean-Claude Casadesus, Charles Dutoit und Chung Myung-whun. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem das Quatuor Ébène, das Modigliani Quartett, Edgar Moreau, Renaud Capuçon und Gautier Capuçon.


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